Wusstest Du schon ...

... über Wildgänse

  • dass es in Deutschland verschiedene Arten von Wildgänsen gibt, die man in „Graue“ und „Schwarze“ unterteilt?
  • dass die häufigste Art bei uns die Graugans ist, dass aber Kanadagans und Nilgans auch immer häufiger werden?
  • dass manche Arten, wie die Blässgans und die Zwerggans, sich total ähnlich sehen?
  • dass Graugänse auf Seen und Flüssen schlafen und sich ihr Futter auf den angrenzenden Wiesen und Äckern holen?
  • dass Graugänse bis zu 15 Jahre alt werden können?
  • dass die Weibchen 30 Tage lang im Kolonieverband – das heißt, gesam­­melt an einem Ort – gut versteckt im dichten Schilf, auf Inseln in Süßge­wässern oder an Ufern von Seen brüten?
  • dass die Ganter, also die männlichen Gänse, Wache halten, während die Weibchen brüten?
  • dass das Gelege aus vier bis sechs Eiern besteht?
  • dass wilde Gänse – außer in der Paarungs- und Brutzeit – in großen Schwärmen zusammenleben?
  • dass die wilden Gänse auf den Feldern oft großen Schaden anrichten können, wenn sie dort in Schwärmen Nahrung suchen?

... über Zecken

  • dass Zecken zu den Spinnentieren gehören?
  • dass Zecken einen geeigneten „Wirt“ brauchen – zum Beispiel einen Menschen, einen Hund oder ein Reh – von dem sie Blut saugen können?
  • dass sie meist auf Gräsern, Farnen oder losem Laub warten, bis ein Wirt vorbeikommt, um sich dann an diesem festzuklammern?
  • dass Zecken solange auf einem Mensch oder einem Tier herum­krab­beln, bis sie eine gut durchblutete Körperstelle, wie die Knie- oder Ellbogen­beuge gefunden haben, an der sie sich festsaugen können?
  • dass die kleinen Vampire nicht beißen, sondern stechen und dann Blut als Nahrung saugen?
  • dass die in Deutschland am meisten verbreitete Zeckenart der so genan­nte Holzbock ist?
  • dass der Holzbock in seinem Leben dreimal Blut saugt und sich dabei sozusagen vom Kind über den Jugendlichen zur erwachsenen Zecke verändert?
  • dass die Blutsauger gefährliche Krankheiten wie die Borreliose und eine Hirnhautentzündung, genannt FSME, übertragen können?
  • dass es gegen FSME eine Impfung gibt, die man als „Zeckenschutz­impfung“ bezeichnet?

... über die Wildland-Stiftung Bayern

  • dass die Wildland-Stiftung in ganz Bayern rund 150 Artenschutz­projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt betreut?
    dass man unter biologischer Vielfalt die verschiedenen Tier- und Pflan­ze­narten und ihre Lebensräume versteht?
  • dass man von einer Naturlandschaft spricht, wenn diese sich selbst über­lassen wird, und von einer Kulturlandschaft, wenn Menschen in die Landschaft eingreifen und dort zum Beispiel etwas ansäen?
  • dass sich die Wildland-Stiftung beispielsweise für Kiebitze und Birk­hühner, für Fledermäuse und Fischotter, Schwarz- und Weißstorch sowie sogar Frösche einsetzt?
  • dass Vogelzählungen gezeigt haben, dass viele Vogelarten, wie Bekassine, Kiebitz oder Rebhuhn immer weniger werden?
  • dass die Wildland-Stiftung Bayern in ihren Projekten besonders be­drohte Vogel­arten schützt und Gebiete pflegt, in denen sie ungestört leben können?
  • dass die Wildland-Stiftung Bayern in ihrem Programm „Treffpunkt Wildland“ mit Kindern und auch sonst vielen Menschen in die Natur geht und ihnen Tier und Pflanzenarten erklärt?
  • dass die Wildland-Stiftung sich schon seit 50 Jahren für Tiere und Pflanzen in unserer Natur stark macht?
  • dass auch Du ein „grünes Klassenzimmer“ der Wildland-Stiftung besu­chen kannst und dabei Fledermäuse oder Bienen erleben kannst?

... über Jäger

  • dass Jägerinnen und Jäger eine Jägerausbildung durchlaufen und eine staatliche Prüfung ablegen müssen, um einen Jagdschein zu bekommen und auf die Jagd gehen zu dürfen?
  • dass Jäger nach dem Bestehen des Jagdscheins staatlich geprüfte Naturschützer sind?
  • dass die künftigen Jäger mindestens 120 Stunden Ausbildung nachweisen müssen, um an der Jägerprüfung teilnehmen zu dürfen?
  • dass die Prüflinge ihr erlerntes Wissen in einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen müssen sowie ihren sicheren Umgang mit der Jagdwaffe und ihre Schießfertigkeiten im praktischen Teil zeigen müssen?
  • dass die Jäger ihren Jagdschein entweder jedes Jahr oder alle drei Jahre zum Beginn eines neuen Jagdjahres verlängern müssen?
  • dass nur diejenigen einen Jagdschein besitzen dürfen, die noch nie einen Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis bekommen haben und sehr zuverlässig sind?
  • dass es neben den vielen privaten Jägern auch Berufsjäger und Förster gibt und ...
    dass sich der Jäger um die Tiere kümmert, der Förster um den Wald, was aber sehr eng miteinander verbunden ist?

... über die Notzeit der Wildtiere

  • dass Wildtiere eigene Strategien entwickelt haben, um den Winter zu überstehen?
  • dass sich viele Wildtiere einschneien lassen, um vor klirrender Kälte geschützt zu sein?
  • dass sich die Wildtiere im Winter so wenig wie möglich bewegen, um Energie zu sparen?
  • dass die Körpertemperatur einiger Wildtiere sinkt und sie daher nur sehr schlecht beweglich sind?
  • dass man von einer Notzeit spricht, wenn es für die Wildtiere zu Nahrungsengpässen kommt, das heißt, wenn sie keine Wiesen- und Feldfrüchte mehr finden?
  • dass Wildtiere, wenn sie sonst keine gute Nahrung mehr finden, bereits nach wenigen Tagen Knospen und Triebe von jungen Bäumen „verbeißen“, wie es in der Jägersprache heißt?
  • dass Jäger und Jägerinnen deshalb in der Notzeit mit geeigneter Nahrung zufüttern müssen, um den Verbiss an Forstpflanzen zu verringern?
  • dass unsere Wildtiere keine „Müllschlucker“ sind und das Nahrungsangebot artgerecht und ausgewogen sein muss?
  • dass für die Fütterung von Schalenwild Futtermittel wie Heu, Silage, Rüben, Kastanien und Eicheln geeignet sind?

... über Wildschweine

  • dass es immer mehr Wildschweine gibt?
  • dass sich die wilden Schweine so gut vermehren können, weil sie in unserer Landschaft ideale Lebensbedingungen fnden und das Nahrungsangebot sehr groß ist?
  • dass Wildschweine Allesfresser sind, das heißt, dass sie nicht besonders wählerisch sind?
  • dass Wildschweine einen ausgeprägten Gehörsinn besitzen und sehr schlau sind?
  • dass Schwarzwild auf der Suche nach Nahrung im Boden wühlt?
  • dass Wildschweine nicht gern alleine sind und daher in einem Familienverband, der so genannten Rotte, leben?
  • dass es eine „Chefn“ in der Rotte gibt, die Leitbache genannt wird?
  • dass eine Bache durchschnittlich vier bis fünf Frischlinge zur Welt bringt?
  • dass die Wildschweine auf einer Drückjagd mit Hilfe von Hunden aus ihren Verstecken getrieben werden, damit der Jäger eine höhere Chance hat, sie zu bejagen?

... über Steinwild

  • dass man das männliche Tier „Steinbock“, das weibliche Tier „Steingeiß“ und das Jungtier „Steinkitz“ nennt?
  • dass Steinwild meist in Rudeln unterwegs ist?
  • dass das Steinwild im Sommer überwiegend die Felsregionen oberhalb der Baumgrenze bewohnt, im Winter aber tiefer gelegene Regionen bevorzugt?
  • dass das Erkennungszeichen von Steinwildgeiß und Steinwildbock ihre nach hinten gebogenen Hörner sind, die bei den Böcken bis zu 100 cm lang werden können?
  • dass der Steinbock ein wahrer Kletterkünstler ist?
  • dass das Steinwild so genannte „Hornschuhe“ besitzt, die an der Innenseite weiche Polster, an der Außenseite harte Randleisten haben, mit denen sie perfekt klettern können?
  • dass Steinwild ein hervorragendes Herz-Lungen-System hat und ein echter „Gebirgsspezialist“ ist?
  • dass man das Alter des Steinbockes an den Jahresringen seiner Hörner abzählen kann, die aus Jahres- und Schmuckringen bestehen?
  • dass das Steinwild in Bayern dem Jagdgesetz unterliegt, es aber ganzjährig geschont ist und somit nicht bejagt werden darf?

... über Wildbienen

  • dass in Deutschland 561 Wildbienenarten beschrieben wurden, von denen bereits 39 Arten ausgestorben sind?
  • dass fast alle Wildbienenarten, anders als die „Hausbiene“, alleine leben?
  • dass die kleinsten unter ihnen eine Körperlänge von gerade mal zwei Millimetern haben, während andere Arten der Honigbiene zum Verwechseln ähnlich sehen?
  • dass Wildbienen sehr unterschiedliche Nester bauen, die im flachen Boden, in Böschungen oder in Steilwänden zu finden sind, und andere sogar Lehmnester mörteln?
  • dass man an einem Ort Hunderte oder gar Tausende Nester finden kann, bei denen es sich – anders als viele glauben – nicht um ein Volk, sondern um lauter einzelne Nester handelt?
  • dass bei einigen Bienen die Behaarung stark ausgeprägt ist und an dem sehr feinen Pelz viele Pollen hängen bleiben, den die Bienen zur Versorgung ihrer Brut benötigen?
  • dass auch die Hummeln zu den Wildbienen gehören und sie, anders als die meisten Wildbienen, eine ähnliche Lebensweise wie unsere Honigbiene haben, das heißt in einem Volk leben?
  • dass ein Viertel aller Wildbienen keine Brutvorsorge betreibt und sich als Parasiten in fremde Wildbienennester einschleicht?
  • dass die Wildbienen sehr stark bedroht sind und in unserer Kulturlandschaft immer weniger Nahrungspflanzen und geeignete Nistplätze finden?

... über Wiesenbrüter

  • man Vögel als Wiesenbrüter bezeichnet, die in Wiesen auf dem Boden ihre Nester bauen und dort ihre Gelege ausbrüten?
  • eine Wiesenbrüterzählung gezeigt hat, dass die Arten, die in Wiesen brüten, immer weniger werden?
  • acht der wichtigsten Wiesenbrüterarten in Bayern auf der „Roten Liste“ stehen?
  • auf der „Roten Liste“ Tierarten stehen, die gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind?
  • Wiesenbrüter ein gutes Anzeichen dafür sind, ob die Natur intakt ist?
  • Wiesen leider zu oft gemäht oder stark gedüngt werden, was für die Wiesenbrüter und ihr Gelege oftmals zu großer Gefahr wird?
  • die Wiesenbrüter viele Fressfeinde wie Rabenkrähen, Greifvögel, Marder, Füchse aber auch Hunde und Katzen haben?
  • die Wildland-Stiftung-Bayern die Wiesenbrüter mit vielen Projekten schützt und Gebiete pflegt, in denen sie ungestört leben können?

... über Wiesnmahd und Wildscheuchen

  • es eine Aktion gibt, die „Kids for Kitz“, also „Kinder für Kitze“ heißt?
  • bei dieser Aktion Rehkitzleben gerettet werden?
  • sich Rehkitze bei Gefahr feste ducken anstatt zu fliehen und daher leicht von Mähwerken erfasst werden können?
  • Kinder deshalb Scheuchen aus Müllsäcken bauen, die dann von dem Jäger kurz vor der Mahd in die Wiese gesteckt werden?
  • die Rehgeiß die Scheuche als Gefahr ansieht und ihre Kitze deshalb aus der Wiese führt?
  • dadurch die Kleinen sicher vor dem drohenden Mähtod gerettet werden können?

... über Moore

  • es in Deutschland vor allem in Norddeutschland und in Bayern Moore gibt, weil hier in der Eiszeit die Gletscher endeten?
  • Moore zu 90 Prozent aus Wasser bestehen und es hier oft neblig ist, weil die Luftfeuchtigkeit so hoch ist?
  • der Boden in einem Moor aus abgestorbenen und zusammengepressten Pflanzenteilen und Schlamm gebildet wird?
  • man diese Schicht aus abgestorbenen Pflanzen und Schlamm „Torf“ nennt?
  • Torf sehr gerne von Gärtnern genutzt wird, weil er so gut Wasser speichert und den Boden lockerer macht?
  • Torf aber gewonnen wird, indem Moore abgebaut werden, was den seltenen Tieren und Pflanzen dort sehr schadet?
  • die Menschen früher Gruselgeschichten über das Moor erzählt haben, um die Kinder abzuschrecken, alleine ins Moor zu gehen, damit sie sich dort nicht verirrten oder ertranken?
  • das Moor wegen seiner ungewöhnlichen Bedingungen eine sehr besondere Tier- und Pflanzenwelt beheimatet, wie die Sonnentau-Pflanze, die Insekten frisst?

... über Rotwild

  • dass das Rotwild unser größtes heimisches Wild ist?
  • dass die Elterntiere Kuh und Hirsch heißen und das „Kind“ Kalb genannt wird?
  • dass das Rotwild in Bayern nur noch vereinzelt in freier Wildbahn vorkommt?
  • dass der Hirsch im Volksmund „König der Wälder“ genannt wird, das Rotwild aber erst durch uns Menschen in den Wald und in höhere Lagen zurückgedrängt wurde?
  • dass das Rotwild sehr gerne Kastanien frisst?
  • dass wilde Tiere manchmal auf eingezäunten Flächen leben, die man Gatter nennt?
  • dass solche Wildtiergatter sehr strengen Kontrollen unterliegen, damit die Tiere tierschutzgerecht gehalten werden?
  • dass man in manchen Gattern die wilden Tiere besuchen und beobachten kann?

... über Jagdhunde

  • dass bei einer Drückjagd die Jagdhunde eine wichtige Rolle spielen?
  • dass die Jagdhunde für ihren Einsatz auf einer Drückjagd extra ausgebildet werden müssen?
  • dass es zur Ausbildung der Jagdhunde spezielle Übungsplätze, die „Schwarzwildübungsgatter“ gibt?
  • dass ein „Schwarzwildübungsgatter“ ein eingezäunter Bereich ist, in dem Wildschweine leben?
  • dass die Jagdhunde dort erlernen, wie sie die Schweine aus ihren Verstecken jagen und in Bewegung bringen können?
  • dass es sehr strenge Vorschriften gibt, damit die Jagdhunde die wilden Schweine nicht verletzen?
  • dass die Übung in solchen Gattern wichtig und notwendig ist, damit die Wildschweine waidgerecht gejagt werden können?
  • dass man unter „Waidgerechtigkeit“ Regeln versteht, die sich die Jäger selbst geben, um verantwortungsvoll mit den Tieren und der Natur umzugehen und um ihnen unnötiges Leid zu ersparen?

... über den Waldpfad im Jagdmuseum

  • dass der neue Waldpfad wilde Bewohner in ihren heimischen Lebensräumen zeigt?
  • dass Du neben Wald- und Wiesendioramen auch wilde Tiere wie die Krähe und den Fuchs im städtischen Lebensraum findest?
  • dass in einem Diorama Figuren oder präparierte Tiere in einer Landschaft ausgestellt werden?
  • dass wilde Tiere wie Fuchs oder Krähe, die sich in der Nähe von Menschen und ihren Häusern aufhalten, als Kulturfolger bezeichnet werden?
  • dass die Tiere im Museum von einem Präparator besonders bearbeitet wurden, damit Du sie in Lebensgröße anschauen kannst?
  • dass Du Dir auf dem Weg durchs Museum mit Hilfe einer Chipkarte einen virtuellen Begleiter aussuchen kannst, der Dich von Bildschirm zu Bildschirm führt?
  • dass Du neben den Dioramen auch viele Spielstationen finden kannst, an denen Du Geräusche, Tiernamen oder Lebensräume erkennen und zuordnen musst?
  • dass sich das Jagdmuseum in einer alten Kirche des Augustinerordens befindet, Du es aber schon von der Fußgängerzone aus an dem bronzenen Keiler vor dem Eingang erkennen kannst?

... über Blätter

  • dass der „Zauberstoff“ Chlorophyll – das ist der grüne Farbstoff der Pflanzen – mit Hilfe des Sonnen­lichtes aus Kohlenstoffdioxid und Wasser Traubenzucker herstellt, der dem Baum als Nahrung dient?
  • dass dabei der für uns lebens­notwendige Sauer­stoff entsteht?
  • dass Sauerstoff ein Gas in der Luft ist, das wir zum Atmen benötigen?
  • dass sich Chlorophyll nur mit Hilfe des Sonnen­lichtes bildet?
  • dass im Herbst die Sonnenstunden weniger werden, sich dadurch auch die Chlorophyllbildung verringert und der grüne Farbstoff sich zum Schutz vor der Kälte in die Äste und den Stamm des Baumes zurückzieht?
  • dass dadurch die Blätter langsam ihre frische, grüne Farbe verlieren und stattdessen andere Farbstoffe immer mehr hervortreten, die den Blättern ihre bunte Herbstfarbenpracht geben?

Zurück bleiben Braun, Gelb und Orange, die ursprünglichen Farben der Blätter, die vom hell leuchtenden Chlorophyll zuvor überdeckt wurden. Nur die rote Farbe entsteht im Herbst neu. Sie ist eine Art „Sonnencreme“ für die restlichen Spätsommersonnenstrahlen, bis die Blätter abfallen. Außerdem zieht sich auch das Wasser aus den Blättern in den Stamm zurück. Dies ist besonders wichtig, da die Pflanze sonst bei Frost erfrieren würde.

über Wildenten

Wusstest Du, dass Wildenten ...
  • dass es über 100 verschiedene Entenarten gibt?
  • dass Enten nicht nur sehr gut schwimmen und tauchen, sondern auch sehr schnell fliegen können?
  • dass männliche Enten Erpel genannt werden und ein sehr schönes Prachtkleid tragen, das bunt und auffällig gefiedert ist, um der „Damenwelt“ zu imponieren?
  • dass weibliche Enten ein schlichtes bräunliches Kleid tarnt, um sie vor allem beim Brüten gut vor Fressfeinden wie Marder, Iltis, Fuchs, Ratte oder Greifvögeln zu schützen?
  • dass Enten Schwimmhäute zwischen den Zehen haben, die sie wie Ruder zum Paddeln einsetzen können?
  • dass Schwimmenten ihre Nahrung durch Gründeln in seichtem Gewässer aufnehmen?
  • dass diese beim Gründeln ihr „Köpflein unter Wasser“ und ihr „Schwänzchen in die Höh“ recken, um den Boden nach Essbarem abzusuchen?
  • dass Tauchenten in tieferen Gewässern nach ihrer Nahrung tauchen?
  • dass die Latschen für diese dabei als Tauchflossen dienen?
  • dass Enten einen schützenden Federmantel haben, den sie ständig einfetten müssen, damit er „wasserdicht“ bleibt und sie dazu eine eigene Fettdrüse, die Bürzeldrüse, besitzen?

über Gämsen

Wusstest Du, dass Gämsen ...
  • dass das Gamswild sich perfekt an das Leben im Gebirge angepasst hat?
  • dass Gamswild im Sommer oberhalb der Baumgrenze in den Steilwänden lebt und im Winter Schutz in den tieferen Waldgebieten sucht?
  • dass das Weibchen und die Jungen in einem Familienverband, der Herde, zusammenleben und die Männchen sich erst im Spätsommer dazu gesellen?
  • dass im November die Brunft, also die Paarungszeit, beginnt, in der die Böcke Rivalenkämpfe ausfechten, was ihnen viel Kraft kostet?
  • dass im Mai oder Juni die Gamsgeiß meist ein, manchmal auch zwei Junge zur Welt bringt und sie bis in den Herbst hinein säugt?
  • dass nicht nur die Böcke, sondern auch die Geißen einen Kopfschmuck tragen, der „Krucke“ genannt wird?
  • dass die Krucke im Laufe des Lebens mitwächst, wobei sich Jahresringe bilden, an denen man das Alter der Gams erkennen kann?
  • dass die Gams ihren „Bart“ am Rücken trägt, aus dem die Jäger einen „Gamsbart“ machen und sich an den Hut stecken?
  • dass die Gams eine sehr große Lunge hat und dadurch wie ein Spitzensportler in den Felswänden klettern kann?
  • dass das Gamswild bei Gefahr einen „Pfiff“ von sich gibt?

... über Wildbret

… dass Rehe wahre Feinschmecker sind und sich vor allem von Kräutern, Früchten und Knospen ernähren?

… dass Rehfleisch daher besonders reich an wichtigen Nährstoffen ist, die Dein Körper braucht?

… dass Dein selbstgemachter Rehburger tausend Mal besser schmeckt, als ein gekaufter?

... über Hunde

… dass Hunde genau wie Menschen geimpft werden müssen?

… dass der Jäger seinem Hund regelmäßig „in den Fang schaut“ und überprüft, ob sein Gebiss gesund ist?

… dass man das Maul eines Hundes „Fang“ nennt?

… dass Jagdhunde besonders häufig nach Zecken untersucht werden müssen, weil sie sehr viel im Wald und auf Wiesen unterwegs sind?

… dass man am Fell eines Hundes erkennen kann, wie sein Wohlbefinden ist und ob er richtig ernährt wird?

… dass ein gesundes Hundefell glänzt und für die Haut darunter ein natürlicher Schutz ist?

… dass der Jäger für seinen Jagdhund einen Ersten Hilfe Kurs machen kann, um im Notfall richtig handeln zu können?

... über Hecken

… dass eine Hecke aus vielen verschiedenen dicht aneinander gewachsenen, heimischen Wildsträuchern und Gehölzen besteht?

… dass Hecken wie eine Linie durch unsere Landschaften laufen und unterschiedlich lang sein können?

… dass Hecken „Wohnhäuser“ für bis zu 7.000 verschiedenen Tierarten sind?

… dass Jäger Hecken pflanzen und pflegen und somit zur Artenvielfalt und zum Naturschutz beitragen?

… dass Hecken aus verschiedenen „Stockwerken“, so genannten Schichten bestehen?

… dass die Hecke ein wahres Paradies für Bienen ist, weil sie dort viele verschiedene Blüten finden?

… dass die Hecke ein Brut-, Nahrungs- und Rückzugsraum für unsere Wildtiere ist und ihnen Schutz und Deckung gibt?

… dass auch unsere Umwelt von einer Hecke profitiert, weil sie den Boden mit wichtigen Nährstoffen versorgt, für eine bessere Luft sorgt und vor Wind schützt?

... über den Frühling

… dass man den Frühling in die drei Phasen Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling einteilen kann?

… dass Wissenschaftler diese Einteilung „phänologischen Frühling“ nennen?

… dass Schneeglöckchen und Märzenbecher erste Frühlingsboten sind, der Schneedecke trotzen und ihre Blüten in die Luft strecken?

… dass man die Vorfrühlingsblüher auch „Hummelblumen“ nennt, weil die Hummeln bereits früh fliegen und schon bald mit dem Bestäuben beginnen?

… dass Schneeglöckchen und Märzenbecher nicht gepflückt werden dürfen, weil sie unter Naturschutz stehen?

… dass das Schneeglöckchen oft mit dem Märzenbecher verwechselt wird, der ihm sehr ähnlich sieht, sich aber durch höheren Wuchs, breitere Blätter und grüngelbe Spitzen an den Blütenblättern unterscheidet?

... über heimischen Vögel

Wusstest Du schon über unsere heimischen Vögel, dass ...

… dass viele Vögel nützliche Helfer sind, und deswegen auch „Arbeitsvögel“ genannt werden?

… dass einige unserer Waldvögel Höhlenbrüter sind?

… dass Höhlenbrüter einen Unterschlupf brauchen, in dem sie ihre Nester bauen können, um ihre Jungen groß zu ziehen?

… dass sowohl Kohl- und Blaumeise, aber auch Kleiber, Hohltaube, Gänsesäger und sogar Fledermäuse in die gebauten „Wohnungen“ einziehen?

… dass die „Wohnungsnot“ im Wald so groß ist, dass manche Nistkästen sogar doppelt belegt werden?

… dass es besonders wichtig ist, dass die Nisthilfen keine „Sitzstangen“ haben, denn darauf sitzen auch die Nesträuber gern?

… dass Nistkästen meist bereits im Herbst ausgebracht werden und jetzt vom Jäger gereinigt werden müssen, damit im Frühjahr eine neue „Vogelfamilie“ einziehen kann?

… dass man beim Anbringen der Nistkästen auf die Hauptwindrichtung achten muss, damit der Eingang möglichst windgeschützt ist?

… dass sich auch Hornissen, Siebenschläfer oder sogar Fledermäuse gerne in Nistkästen einmieten?

... über Hermelin

… dass das Hermelin auch „großes Wiesel“ genannt wird und zu den „Stinkmardern“ gehört?

… dass das Hermelin seine Tarnung nicht nur braucht, um unentdeckt auf die Pirsch nach seiner Beute zu gehen, sondern auch, um selbst nicht zur Beute größerer Räuber zu werden?

… dass sowohl aus der Luft durch Greifvögel wie Uhu, Adler und Habicht, als auch am Boden durch den Fuchs Gefahr für das „Schneeweißchen“ droht?

… dass das weiße Fell des Hermelins früher sehr begehrt war und vor allem Kaiser und Könige sich damit wärmten und schmückten wie der bayerische König Ludwig II. und die österreichische Kaiserin Sissi?

… dass das Hermelin sehr anpassungsfähig ist und besonders gern an Waldrändern oder in Hecken wohnt?

… dass das Hermelin an einem Tag mindestens ein Drittel seines eigenen Körpergewichts als Nahrung braucht?

… dass das Hermelin ein Einzelgänger ist und sein Jagdrevier mit seinen „stinkenden“ Duftdrüsen markiert?

... über Märchen

… dass Hänsel und Gretel sich im Wald verirren, als sie von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ausgesetzt werden?

… dass Rotkäppchen durch den Wald laufen muss, um ihrer kranken Großmutter einen Korb voll Essen zu bringen?

… dass Schneewittchen vom Jäger in den tiefen Wald gebracht und dort gerettet wird, ehe es zu den sieben Zwergen kommt?

… dass Brüderchen und Schwesterchen vor ihrer bösen Stiefmutter in den Wald fliehen, wo Brüderchen vom Hexenzauber in ein Reh verwandelt wird?

… dass viele der bekannten Märchen schon sehr alt sind und bereits im 18. Jahrhundert von den Brüdern Grimm geschrieben wurden?

… dass die Brüder Grimm mit ihren Märchen die Leute unterhalten wollten, aber auch in jedem Märchen eine Lehre versteckt haben?

Wusstest Du schon ...?

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