Bärlauch-Quark

Bärlauchfeld im Wald, Foto: Peter Rüther, piclease
Bärlauchpflanze in Blüte, Foto: Antje Deepen-Wieczorek, piclease
Bärlauchblätter geerntet, Foto: Wolfgang Wendefeuer, piclease

Im Frühling wachsen dem Bärlauch seine Blätter. Sie sind länglich und weich und ähneln stark den Blättern des Maiglöckchens. Um Bärlauch zu sammeln, brauchst Du eine gute Nase, er riecht nämlich besonders stark nach Knoblauch und wird deswegen auch „Waldknoblauch“ genannt. Du findest ihn im Wald, aber auch an Fluss- und Bachrändern.

Achtung! Beim Sammeln musst Du unbedingt darauf achten, dass Deine Blätter stark nach Knoblauch riechen, tun sie das nicht, können es giftige Mai­glöckchen­blätter sein. Es besteht Verwechslungs­gefahr!

Hier einige wichtige Unterscheidungsmerkmale:

Bärlauch:
riecht stark nach Knoblauch
Blätter sind auf der unteren Seite „stumpf“

Maiglöckchen:
kein Knoblauch-Duft
Blätter glänzen auf der Unterseite

Sammeltipp:
Am besten erntest Du die Blätter direkt vor der Blüte.
Sie sind besonders zart und schmackhaft!

Hast Du ein paar Blätter gesammelt, zeigst Du sie sicherheitshalber einem Erwachsenen und schon kann´s losgehen!

Für Deinen Bärlauch-Quark-Aufstrich brauchst Du:

  • 2 Handvoll Bärlauch-Blätter
  • 250 Gramm Quark
  • Etwas Milch oder Jogurt
  • Etwas Salz

Und so geht’s:

  • Als erstes musst Du die Bärlauch-Blätter mehrmals gut waschen,
    trocknen lassen und kleinschneiden.
  • Anschließend vermischt Du den Quark mit der Milch oder dem Jogurt.
  • Dann rührst Du die Bärlauch-Stücke unter den Quark.
  • Am Schluss musst Du das Ganze noch mit etwas Salz abschmecken.

Schmeckt superlecker aufs Brot oder Brezn, aber auch zu Ofenkartoffeln oder Gemüsestangerl (z.B. Karotten). Probiers mal ...

Guten Appetit!

Frühlingskränze selbst gemacht

Narzissen, Foto: Wolfgang Wendefeuer (piclease)
Narzissen, Foto: Wolfgang Wendefeuer (piclease)
Gänseblümchen, Foto: Thorsten Schier (piclease)
Gänseblümchen, Foto: Thorsten Schier (piclease)
Schlüsselblumen, Foto: Erich Thielscher (piclease)
Schlüsselblumen, Foto: Erich Thielscher (piclease)
Margeriten symbolisieren Natürlichkeit und Glück
Margeriten symbolisieren Natürlichkeit und Glück
Vergißmeinnicht, Foto: Klaus Reitmeier (piclease)
Vergißmeinnicht, Foto: Klaus Reitmeier (piclease)
Tazetten, Foto: Hans Glader (piclease)
Tazetten, Foto: Hans Glader (piclease)

Du brauchst:

  • pro Kranz ca. 70cm dicken Draht, den man gut biegen kann
  • dünnen grünen Blumendraht
  • ein Stück Paketschnur
  • eine Schere und eine Astschere
  • schöne Zweigerl und bunte Blüten

Und so geht’s:

  1. Zuerst musst Du den dicken Draht zu einem Kranz formen.
  2. Die Drahtenden verdrehst Du mehrmals miteinander.
  3. Anschließend bindest Du nacheinander die gesammelten Zweigerl und Blätter büschelweise um den Draht. Um sie zu befestigen benötigst Du den dünnen Blumendraht.
  4. Dazwischen steckst Du die bunten Blüten.
  5. Zum Schluss musst Du die Paketschnur am Kranz befestigen, damit Du ihn aufhängen kannst.

Tipp:

Wenn Du statt einem Kranz ein Herz ♥ aus Draht formst, das Du anschließend umwickelst, hast Du ein tolles Geschenk!

Egal, ob Du einen Frühlingskranz für einen lieben Menschen, als Willkommensgruß für die Tür oder das Fenster, oder einfach aus Spaß bastelst – wenn Du fertig bist, dann mach doch bitte ein Foto und schick' es an mich. Ich freu mich ;-)

Nistkästen für unsere heimischen Vögel

Mach mit!

Auch Du kannst unsere heimischen Vögel bei ihrer Wohnungssuche unterstützen.
Baue zusammen mit einem Erwachsenen einen Nistkasten und hängt ihn gemeinsam beispielsweise im Garten an einen Baum.

Die Bauanleitung für einen Dohlenkasten findest Du auf unserer Seite in der Forscherecke. Im Bauhaus kann man auch bereits fertige Nistkästen kaufen.

Ostereierfärben leicht gemacht!

Bunte Eier, Foto: Marie Elisabeth Asmus, piclease
Bunte Eier im Gras, Foto: Norbert Hirneisen, piclease

Bunt gefärbte Eier gehören zu jedem Osterfest und haben einen langen Brauch. Mit natürlichen Zutaten kannst Du ganz einfach selbst Färbemittel herstellen und mit ein paar Tricks tolle Muster auf Deine Eier zaubern!

Das brauchst Du:

  • rot-violette Eier: Rote Beete
  • blaue Eier: Holunderbeersaft
  • gelb-orange Eier: Brennesselblätter oder Karotten
  • grüne Eier: Spinat oder Petersilie

Und so geht’s:

  1. Zuerst musst Du Dir ein Färbebad Deiner Wahl herstellen:
    Rot-violette Eier: Du musst 500 Gramm rote Beete zerkleinern und in einem Topf mit 2 Liter Wasser circa 30 bis 40 Minuten kochen lassen. Anschließend musst Du den Farbsud filtern (dazu brauchst du ein Geschirrtuch, das du über einen zweiten Topf spannst; den Farbsud langsam über das Tuch gießen, so dass nur das gefärbte Wasser durch das Tuch in den Topf gelangt!).
    Blaue Eier: Für blaue Eier musst Du nur den Holunderbeersaft in einen Topf füllen.
    Gelb-orange Eier: Du musst 100 Gramm Brennesselblätter zerkleinern und mit 2 Liter Wasser etwa 50 bis 60 Minuten kochen lassen. Anschließend musst Du den Farbsud wieder filtern. Für einen Karottensud musst Du die Karotten ebenfalls zerkleinern und mit 2 Liter Wasser 30 bis 40 Minuten kochen lassen. Anschließend den Farbsud filtern.
    Grüne Eier: Du musst entweder 500 Gramm Spinat oder 500 Gramm Petersilie zerkleinern und mit 2 Liter Wasser 30 bis 40 Minuten kochen lassen. Anschließend musst Du den Farbsud ebenfalls filtern.
     
  2. Als nächstes musst Du Deine Eier in kochendem Wasser circa 6 Minuten hart kochen.
  3. Jetzt „schreckst“ Du die hartgekochten Eier unter kaltem Wasser kurz ab und legst sie für ungefähr 30 Minuten in Deinen selbst gebrauten kalten Farbsud.
  4. Danach holst Du sie vorsichtig mit einem Suppenlöffel aus dem Sud und legst sie zum Trocknen auf ein Küchentuch.
  5. Damit Deine Eier schön glänzen, kannst Du sie – nachdem sie ganz trocken sind – mit Speiseöl einreiben!

Tipps zum Verzieren Deiner Eier:

  • Lege ein beliebiges Blatt auf Dein Ei und zieh ihm anschließend einen Seidenstrumpf an. Danach gibst Du Dein Ei in ein beliebiges Färbebad.
  • Wenn Du vor dem Färben mit einem Pinsel kleine Muster mit Zitronensaft auf Dein gekochtes Ei aufmalst, nimmt die Stelle, an der Du den Saft aufgetragen hast, keine Farbe an.

Viel Spaß beim Eierfärben!

Über einen Schnappschuss Deiner Meisterstücke würde ich mich freuen.

Ein Nistkasten für die Dohle (Lösung Rabenrätsel)

Bauanleitung für Nistkasten

Die Dohle brütet gerne in Höhlen jeder Art. Doch diese sind vielerorts leider selten geworden. Mit dem Bau von Dohlennistkästen kannst du die Wohnungsnot des Vogels des Jahres 2012 mindern.

Das brauchst Du:
20mm dicke, ungehobelte Bretter aus Fichte, Tanne oder Buche (Sperrholz oder Pressplatten sind nicht witterungsbeständig und daher eher schlecht geeignet), Schrauben, einen Bohrer, eine Lochsäge, einen Akkuschrauber, zwei Scharniere.

Und so geht’s:
Als erstes musst Du die Einzelteile des Nistkastens wie in der Abbildung zurechtsägen. Anschließend bohrst Du zur Belüftung zwei bis drei ca. fünf Millimeter breite Löcher in den Boden. In die Vorderseite musst du mit der Lochsäge das Einflugloch schneiden. Nun verbindest Du den Boden mit der Rückwand, den Seitenwänden und der Vorderseite (Front). Am besten verwendest Du dazu Schrauben. Das Dach befestigst Du mit Scharnieren. So kannst Du deinen Nistkasten im Herbst kontrollieren und reinigen.

Tipp: Die Abbildung zeigt Dir wie´s geht (PDF-Datei)

⇒ VORSICHT !
Beim Bau und der Anbringung des Nistkastens in ein paar Meter Höhe musst Du dir unbedingt von einem Erwachsenen helfen lassen!

Übrigens, die Lösung zum Raben-Erkennquiz lautet:
Vogel 1: Kolkrabe, Vogel 2: Rabenkrähe, Vogel 3: Dohle, Vogel 4: Saatkrähe

Löwenzahn-Sirup

Löwenzahn, Foto: Hans-Gerd Paulus (piclease)
Löwenzahn, Foto: Hans-Gerd Paulus (piclease)
Löwenzahnwiese, Foto: Martin Kreuels (piclease)
Löwenzahnwiese, Foto: Martin Kreuels (piclease)

Prächtig und gelb blüht er auf Wiesen und am Wegrand: der Löwenzahn. Doch er ist nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch besonders gut. Probier´s doch gleich mal aus!

Du brauchst (für ca. 500ml Sirup):

  • etwa 200 Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • 250 Gramm Zucker

Und so geht’s:

  1. Als erstes musst Du Dich auf den Weg machen und 200 Löwenzahnblüten sammeln.
  2. Anschließend gibst Du sie in einen großen Topf und lässt sie aufkochen.
  3. Während das Wasser mit den Blüten langsam kocht, schneidest Du die Zitronen in Scheiben und gibst sie in den Topf.
  4. Du musst das Ganze nun so lange köcheln lassen, bis nur noch die Hälfte des Wassers in Deinem Topf übrig ist (diesen Vorgang nennt man „einreduzieren“).
  5. Jetzt musst Du das Gemisch über Nacht ziehen lassen, das heißt, Du deckst den Topf mit einem Geschirrtuch ab und lässt ihn eine Nacht lang stehen.
  6. Am nächsten Tag muss Dein Sirup abgeseiht werden. Dazu brauchst Du entweder ein feines Sieb oder ein sauberes Geschirrtuch.
  7. Nach dem Abseihen erwärmst Du den Sirup erneut und gibst langsam den Zucker dazu, sodass der Sirup eindickt.
  8. Zum Schluss füllst Du den Sirup heiß in eine saubere Flasche ein, verschließt sie gut und lässt ihn abkühlen.

Jetzt kannst Du Deinen Sirup mit kaltem Trinkwasser verdünnen, ein paar Eiswürfel ins Glas… und fertig ist Dein Erfrischungsgetränk!

Übrigens, Löwenzahnsirup hilft Dir auch, wenn Du Husten hast. Probier´s aus!

Tipp:

Wenn Du den Zucker durch Gelierzucker ersetzt, kannst Du aus Deinem Sirup Gelee machen!

Bastelanleitung Becherlupe

Du brauchst:

  • eine leere Blechdose
  • einen Dosenöffner
  • ein Stück Frischhaltefolie
  • ein Gummi- oder Klebeband

So geht’s:

Entferne mit dem Dosenöffner den Deckel und den Boden Deiner Blechdose. Spanne ein Stück Frischhaltefolie über eine der beiden Öffnungen und befestige es mit einem Gummi- oder Klebeband. Fertig ist Dein Forscherinstrument!

Wenn Du Deine Becherlupe mit der geschlossenen Seite ins Wasser hältst, wölbt sich die Frischhaltefolie und wirkt wie die Linse einer Lupe. Dadurch kannst Du die Unterwasserwelt vergrößert beobachten.

Auf zur Hecke!

... und entdecke die bunte Welt der kleinen Tiere.

Nimm eine Becherlupe und geh auf Entdeckertour nach Insekten und Kleinstlebewesen in einer Hecke.

Achtung: Du betrittst die „Wohnung“ der Tiere. Benimm Dich wie ein Gast und setze sie nach Deiner Erforschung wieder unversehrt in die Hecke zurück!

Wenn Du noch keine Becherlupe hast, findest Du auf dieser Seite eine Bastelanleitung.

 

Wie bitte ?!?! -
Was sagt die kleine Ente?

Lege dem Entenküken einen flotten Spruch in den Schnabel und schicke Deinen Vorschlag per E-Mail.

Die coolsten Entensprüche

Kann mal jemand schauen wie weit es noch ist? Ach, vergesst es ich mach's selbst
Ich will hier raus das Wasser ist ja Nass
Alle meine Menschlein laufen auf dem Steg, laufen auf dem Steg. Fallen sie ins Wasser, sind sie schon bald weg.
Hey Mama, nicht so schnell - wir haben nicht so große Latschen!
Aus dem Weg, der Keks dort hinen gehört mir ...
Schwimmen klappt schon, aber wozu sind diese Rückenflossen?
Hey schaut mal her: Ich kann übers Wasser gehn. Bin ich Gott?
 

Fällt Dir noch ein cooler Spruch ein? Dann schreib mir doch ...