Wilder Schmuck mit langer Tradition

Mächtige Hirschgeweihe oder kräftige Zähne, besondere Federn oder Haare sind wie Waffen und ein Schild, mit denen unsere Wildtiere Beute töten, sich verteidigen oder gegen die Natur schützen. Wird ein Wildtier von einem Jäger erlegt, bewahrt er dessen „Waffen“ als Trophäe auf, schmückt sich mit ihnen an Hut oder Janker oder hängt sie an die Wand.

Das Geweih von Hirschen, das Gehörn von Rehböcken, die Zähne, wie das Gewaff eines Keilers oder die Grandeln eines weiblichen Rotwildes, aber auch Vogelfedern wie die Spielfedern des Eichelhähers oder die langen Federn des Fasans sowie die „gelockten“ Schwanzfedern, die Enten- schnakel, des Stockentenerpels und verschiedene Felle, Gams- oder auch Dachsbärte dienen als Jagdtrophäen und Erinnerungsstücke an besondere Jagderlebnisse.

Wusstest Du, dass Jäger ein Stück Wild nahezu vollständig verwerten, und dass selbst das Gehörn, Zähne oder Felle besonders gesäubert und anschließend verwendet werden? Noch mehr über Jagdtrophäen erfährst Du hier.

Eure Susi

 

Mach mit! Begib Dich auf die Spuren unserer Vorfahren und sieh Dir an, wie Urvölker und Steinzeitmenschen Trophäen gesammelt und verwendet haben. Besuche zum Beispiel ein naturgeschichtliches oder archäologisches Museum in Deiner Nähe. Trophäen aller Art kannst Du Dir beispielsweise auch im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München anschauen.

übrigens ...

Umweltbildung des Kreisjagdverbandes Erding e.V. und der Wildland Stiftung Bayern in der Kinderinsel Sonnenstrahl in Lengdorf
Die Kinder der Kinderinsel Sonnenstrahl freuten sich mit den Betreuerinnen über den gelungenen Vormittag im Zeichen der heimischen Natur.