Kleine, aber feine Wildbienenvilla

Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz

Liebe „Frischlinge“, wenn Ihr in den Osterferien etwas basteln möchtet, lest, welch‘ tolle Idee Euch Tatiana Pongratz vorstellt. Wenn Ihr alles fertig zusammengebaut habt, könnt Ihr Wildbienen eine Kinderstube bieten, wo sie ihre Eier ablegen können. Stoff- und Wollreste oder auch alte Schleifen nehmt Ihr her zum Verkleiden der Dose. Die kleine „Villa“ findet selbst auf einem Balkon in der Stadt Platz. Ebenso passt sie auch gut an eine möglichst sonnige, aber windgeschützte Stelle im Garten oder an einer Jagdhütte. Ihr könnt sie aber auch verschenken und jemandem damit eine Freude machen. Nachstehend lest Ihr, was alles benötigt wird und zu tun ist.

Viel Freude dabei wünscht Euch der Waldi

Ach ja, schickt mir doch ein Foto von Eurer Wildbienenvilla. E-Mail: Waldi@_jagd-bayern.de

Alle Fotos veröffentlichen wir auf Eurer „BJV-Frischlinge“-Webseite. Wenn Ihr selber mit auf dem Foto abgebildet sein möchtet, gerne. Aber dann müssen Eure Eltern dem bitte schriftlich zustimmen.

Material:

  • große, gesäuberte Konservendose
  • Hohle Stängel von Schilf, Bambus oder auch anderen Pflanzen auf die gleiche Länge geschnitten
  • ODER: Niströhren aus Pappe von z.B. www.bienenhotel.de
  • ½ Glas Wasser und ¾ Glas Gips zum Ausgießen in den Dosenboden
  • ODER: rund geschnittener Pappkarton und eine dicke Schicht Holzleim
  • Alleskleber
  • Je 0,5 m bunte Stoffstreifen, Schleifen, Borten zum Verzieren Wolle, Schnur oder Draht zum Aufhängen

Werkzeug:

  • Astschere
  • Schere für Stoff, Borten und Schleifen
  • 2 gleichgroße Gläser zum Abmessen von Gips und Wasser
  • Löffel zum Anrühren
  • Gummiband

1 Das alles braucht Ihr …

Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz

2 Zuerst werden die Stängel mit der Ast­schere alle auf eine Länge geschnit­ten. Von der Höhe her sollen sie ein wenig kleiner sein als die Kon­serven­dose. Um die Stängel mög­lichst auf­recht und gerade in der Dose zu platzieren, nehmt ihr ein Gummi­band zu Hilfe und macht ein Bündel. Ver­dickungen an den Stängeln sollten mög­lichst unten in Rich­tung Dosen­boden liegen.

Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz

3 Damit nicht andere Tiere die Stängel aus der Dose klauen oder der Wind sie rausweht, werden sie in der Dose eingegipst oder mit einer Pappscheibe und Holzleim befestigt. Das mit dem Gips ist ein wenig knifflig, denn er härtet in zehn Minuten aus. Dazu das Wasser in die Dose schütten und dann den Gips einrühren. Nicht zu viel Gips nehmen, sonst wird er zu schnell fest.

Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz

4 Das alles ca. eine halbe Stunde trocknen lassen. Sitzen die Stängel fest, könnt ihr die Dose mit Stoffstreifen, Schleifen und Borten umwickeln und bekleben.

Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz

5 Zum Aufhängen bindet ihr oben und unten Wolle oder Schnur um die Dose und lasst genug lange Enden dran, damit ihr sie damit aufhängen könnt. Das geht natürlich auch mit dünnem Draht.

Foto: Tatiana Pongratz
Foto: Tatiana Pongratz

6 Achtet beim Aufhängen darauf, dass die offene Seite mit den Stängeln ein bisschen nach unten hängt. Dann kann kein Regenwasser hineinlaufen. Eine sonnige Stelle, die nach Süden zeigt, gefällt den Wildbienen besonders gut.