Liebe „Frischlinge“, wenn im Herbst Kastanien, Eicheln, Nüsse, Bucheckern und Ahornzwicker von den Bäumen fallen, kannst Du daraus nicht nur Männchen, sondern auch Wildtiere basteln. Achte darauf, möglichst unterschiedliche Größen zu sammeln, denn ein Kopf sollte kleiner als der Körper sein. Beim Umgang mit Messern und anderen spitzen oder scharfen Werkzeugen sei bitte sehr vorsichtig. Wenn Du dir unsicher bist, frag am besten einen Erwachsenen, ob er Dir beim Basteln hilft. Tatiana Pongratz erklärt mit Hilfe von Fotos was zu tun ist.

Viel Freude dabei wünscht Euch der Waldi

Foto: Tatiana Pongratz
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Diese Waldfrüchte kannst Du sammeln. Wenn sie noch frisch sind, lassen sie sich leicht anbohren oder sogar mit einem Messer schneiden. Nur die Haselnüsse sind zu hart zum Bohren, da tust Du Dir nur weh dabei. Dafür benutzt man besser Klebstoff.

Foto: Tatiana Pongratz
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Mit dieser Auswahl an Werkzeug lassen sich solche Tiere basteln. Schaschlikstäbchen sind etwas dicker als Zahnstocher, sind aber leicht mit einer Zange zu kürzen. Zum Anschneiden der Eicheln solltest Du natürlich ein Brotzeitbrettchen unterlegen.

Foto: Tatiana Pongratz
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Die Ohren der Tiere lassen sich gut aus Ahornzwickern und den Fruchtblättern der Haselnüsse zuschneiden. Mit dem Messer macht man kleine Schlitze in die Eicheln, weitet sie ein wenig auf und steckt die Ohren einfach rein. Die Federohren des Uhus sind angeklebt. Auch der Schnabel der Ente ist aus einem geklappten Ahornzwicker-Abschnitt gemacht.

Foto: Tatiana Pongratz
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Für Geweihe und Gehörne bohrt man kleine Löcher und steckt zurecht geschnittene Zweiglein rein. Am besten eignen sich vertrocknete Rosenzweige. Man findet sie oft unten an den Rosenstöcken.

Zum Schluss malt man die Augen auf. Die weiße Farbe des Lackmalstifts muss gut angetrocknet sein, bevor man den schwarzen Punkt setzt. Man kann aber auch Augen aus Papier zuschneiden und aufkleben.

Foto: Tatiana Pongratz
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